Stadtnachricht

Stadtverwaltung kümmert sich aktiv um das Thema ärztliche Versorgung

Aktueller Zwischenstand und Information an die Bevölkerung

Mit dieser Mitteilung informiert die Stadtverwaltung über die aktuelle Situation und die bisherigen Bemühungen der Stadt, einen Beitrag zur Sicherung der ärztlichen Versorgung zu leisten. Im Juli dieses Jahres hatte die Stadt zu einer Gesprächsrunde mit allen Hornberger Ärzten in das Rathaus eingeladen. Bei diesem Termin im September wurde bekannt, dass die Gemeinschaftspraxis in der Werderstraße zum Jahresende geschlossen werden soll und bisher noch keine Nachfolger gefunden werden konnten. In der Folgezeit ist die Stadtverwaltung aktiv geworden und hat Gespräche mit potentiellen Interessenten geführt. Für den Fall, dass die jetzigen Räumlichkeiten nicht übernommen werden, wurde angeboten, seitens der Stadt gut geeignete Praxisräume zu vermitteln. Die Stadt wäre auch bereit, sich selbst bei der Bereitstellung einer geeigneten Immobilie zur engagieren.
Im Herbst wurden zahlreiche Einzelgespräche mit den niedergelassenen Ärzten vor Ort und in der Umgebung geführt. Mit der Kassenärztlichen Vereinigung in Freiburg und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg wurde jeweils die aktuelle Situation erörtert und über Handlungsmöglichkeiten gesprochen, wie diese beiden Institutionen ihrem gesetzlichen Versorgungsauftrag nachkommen können. Außerdem wurde besprochen, welche Hilfestellungen und Handlungsmöglichkeiten seitens der Stadt möglich sind. Dabei ging es auch um die komplexen Fragen und Verfahren in Bezug auf die Rückgabe von Arztsitzen, die Neuzulassung von potentiellen Nachfolgern und die aktuelle Versorgungssituation. Die Stadt wurde darüber informiert, dass von Seiten der kassenärztlichen Vereinigung eine Interessentenliste weitergegeben wurde.
Sobald der Stadtverwaltung Informationen über Praxisgesuche, Chiffreanzeigen oder ähnlichem vorliegen, nimmt die Verwaltung sofort Kontakt auf. Die freiwerdenden Arztsitze sind in der Onlinebörse der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg ausgeschrieben. Die Stadt hat sich zusätzlich entschlossen, auf den Internetportalen der „Perspektive Hausarzt“ und des Hausärzteverbandes eine Gemeindepräsentation in Form einer Anzeige zu veröffentlichen. Zusätzlich werden regelmäßig Facebook-Postings geschaltet.
Mitte Januar treffen sich der Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden mit einem auf die ärztliche Versorgung spezialisierten Konzept- und Projektentwickler.
Gemeinderat und Stadtverwaltung freuen sich über konstruktive Vorschläge jede Art aus der Bevölkerung. Sobald es neue Erkenntnisse und Entwicklungen gibt, wird wieder aktuell informiert.
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